Das musikalische Fundament bildet Johann Sebastian Bachs Missa F-Dur (BWV 233). In diesem barocken Prachtstück verschmelzen italienische Spielfreude und die Strenge alter Meister zu einem dichten Klangteppich aus festlichen Chören und innigen Soli. Wie weit Melodien wandern können, zeigen Béla Bartóks Rumänische Volkstänze, während Aaron Coplands „Quiet City“ mit der seltenen Kombination aus Altflöte, Trompete und Streichern die leisen, sehnsuchtsvollen Momente der Fremde einfängt. Heimat hat jedoch viele Gesichter: Wir singen von der „bitteren Erde“ bei Petr Eben und blicken mit Georg Kreisler und seinem typischen bissigen Humor auf die paradoxe Erfahrung, sich in der eigenen Heimat manchmal erst durch deren Sperrigkeit „zuhause“ zu fühlen. Mit Hugo Distlers „Vorspruch“ besingen wir die Musik als „himmlisches Gut“ und finden schließlich in Dialekten wieder nach Sachsen: Vom erzgebirgischen „Vugelbeerbaam“ bis zum vogtländischen „Mei Vugtland is doch wunnerschie“. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von dieser Musizierfreude anstecken.
Der Eintritt ist frei!

